reflections

Feiertagsblues

So! Nach den Feiertagen, die ganz und gar nicht white, sondern eher wet waren, bin ich das intensive und konzentrierte Füßehochlegen leid und will ein bisschen Ausgang. Da wir zwar am Mittwoch in Köln einen würdigen Kandidaten als Alternative zum von uns gegangenen James Joyce Pub gefunden haben, der aber leider nicht zur Stammkneipe taugt (weil zu weit weg), freue ich mich umso mehr auf einen weiteren gepflegten Besuch in unserer Stammcocktailbar und einen gemütlichen Film im Kino.

Mein Tipp gegen Feiertagsträgheit: Yoga und frische Luft! Ach ja, und eine schöne Lektüre für ruhige Minuten. Ich lese gerade - vorbildlich, so von wegen Bildung, haha Wortwitz - "Sonst noch Fragen?".

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr, falls ihr vorher nichts mehr von mir hört!

27.12.09 15:45, kommentieren

In Extremo tranquilamente - Konzertimpressionen

Der Abend grenzte an Perfektion. Wir hatten abgemacht, uns um viertel vor sieben am Horremer Bahnhof zu treffen und um Punkt 18:45 stand ich auch in der Halle. Vier Minuten später kam die Bahn, sodass wir in Köln Deutz noch genügend Zeit hatten, uns ein wenig zu verlaufen.

Letztendlich fanden wir den Konzertsaal doch, wo In Extremo ihr letztes Konzert der akustischen Tranquilo-Tour spielen sollten. Als hätten wir uns abgesprochen (hatten wir aber nicht) trafen wir dort noch ein paar Freunde, es wurden ein paar Worte gewechselt - durch Zufall saßen wir auch noch zusammen - dann ging es los.

Die Bühne war gestaltet wie ein Wohnzimmer: Es gab Lampen, einen Tisch, Blümchen und ein Sofa, wo das letzte Einhorn es sich bequem machte. Zur Begrüßung gab es die "Merseburger Zaubersprüche", es folgten einige Lieder vom aktuellen Album "Sängerkrieg", aber auch altbewährte Hits wie "Vollmond", "Küss mich" oder "Herr Mannelig". Die Stimmung war gut, das Publikum ging mit, obwohl ich, als begeisterter Konzertbesucher das Gehüpfe, das Mitgrölen und selbst den Pogo vermisste (auch wenn ich darauf verzichten kann, blaue Flecken mit nach Hause zu bringen). Die Moderation zwischen den Liedern war locker flockig gehalten und hielt auch die eine oder andere Überraschung bereit. Um nur ein Beispiel zu nennen: Zwischendurch hüpfte der fast nackte Busfahrer mit Perücke auf die Bühne und brachte eine Flasche Sekt mit.

Nach einer - wie es mir persönlich schien - viel zu kurzen Vorstellung, obwohl die Band mehr als nur eine Zugabe gab, verließen wir (nicht ohne einen Besuch am Merchandise-Stand) die Halle und traten den Heimweg an.

Und morgen glühen wir schonmal im Irish Pub für Weihnachten vor. Prost!

23.12.09 01:35, kommentieren

Yeah! Letzter Schultag!

Bald geschafft! In wenigen Stunden werde ich erhobenen Hauptes mit meinem Zeugnis in der Hand aus der Schule spazieren und den Ferien entgegensehen. Vorher muss ich allerdings noch die Wirtschaftsenglisch-Weihnachtsfeier mit vielleicht zehn oder weniger Mann und einen angebrochenen Englisch-Block überstehen. Aber egal, bald ist Weihnachten!

Und heute abend geht es erst mal zum Gesangsunterricht und dann direkt nach Köln aufs In Extremo Akkustik-Konzert, jippieh!

Nach den stressigen letzten Wochen habe ich mir das auch wirklich verdient, immerhin habe ich mit Husten und Heiserkeit auch den Talentabend mehr oder weniger erfolgreich über die Bühne gebracht. Ja, okay, der eine oder andere schiefe Ton war dabei und am Ende war ich nur noch ein Wrack mit der Stimme von Nina Hagen, aber es war lustig.

Und morgen wird sich so allmählich in Köln im Irish Pub auf die kommenden Feiertage eingestimmt. 

Ob es wohl weiße Weihnacht gibt?

1 Kommentar 22.12.09 09:16, kommentieren

Euphemismus?

Nur so ein Gedanke, der mir eben unter der Dusche gekommen ist:

Ist "Bescherung" eigentlich ein Euphemismus für "Beschneidung?"

 

7.12.09 23:33, kommentieren

Heute schon Stiefel geputzt?

Sooo am Vorabend von Nikolaus habe ich nicht faul rumgesessen und Zimtsterne in mich hineingeschoben (zumindest nicht nur). Nee, ich war auch ziemlich fleißig.

Erstens war ich fleißig im Kaufland und habe schonmal Schokonikoläuse gehamstert wie eine Irre.

Zweitens hatte ich heute Nachmittag zusammen mit einem Freund einen Auftritt bei der Nikolausfeier im Altenheim, wo wir mit den Bewohnern bekannte Weihnachtslieder geschmettert haben. Das war ganz witzig, nur habe ich jetzt keine Stimme mehr

Drittens habe ich vorhin meine Stiefel geputzt und gefettet, sodass sie jetzt blitzen und blinken wie neu. Na, vielleicht bringt das ja was! Und wenn es mir keine Schokolade einbringt, so sind wenigstens jetzt meine Stiefel wetterfest!

Nächstes Projekt: Kekse backen und sich auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein in den Kopp kippen!

Einen fröhlichen zweiten Advent und Nikolaustag!

1 Kommentar 5.12.09 20:17, kommentieren

Fertig!

Puh! Das anstrengende, monströse, nervenzerfetzende, zeitaufwändige bösartige Spanisch-Referat über den guerra civil ist fertig und wartet darauf, präsentiert zu werden. Und das heute in ein paar Stunden, heute am Geburtstag von Francisco Franco. Makaber, oder?

1 Kommentar 4.12.09 00:14, kommentieren

erstes Türchen

Mit 19 zu alt für einen Adventskalender? Äh, nein?

Ich glaube, in dieser Hinsicht (sie ist bloß eine von vielen) bin ich immer noch Kind geblieben: Advent ohne Adventskalender geht nicht! Zum Glück versteht meine Mutter das und so habe ich dieses Jahr das erste Türchen meines Köln-Adventskalenders geöffnet. Drin war ein winziges Büchlein über die Geschichte der Heinzelmännchen von Köln.

Wie war es doch vordem mit Heinzelmännchen so bequem...

So ein Heinzelmännchen brauche ich auch! Zumindest während der Klausurphase... Ja, das wär's! Total groggy nach Hause kommen, das Zimmer ist aufgeräumt, die Klamotten liegen fein säuberlich gefaltet im Schrank und auf dem Schreibtisch neben dem Laptop steht eine frisch aufgebrühte Tasse Tee und ein kleiner Teller mit Keksen. Ja, das wäre schön...

Habe mir fest vorgenommen, meinen Wunschzettel für Weihnachten noch diese Woche abzuschicken. War ja schließlich brav.emotion

1.12.09 22:41, kommentieren



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