reflections

Setzen, sechs!

Mit der Tatsache, dass ich wohl nicht direkt Journalistik studieren kann, habe ich mich mittlerweile abgefunden und mir Alternativen gesucht. Immerhin ist der NC für ein Journalistikstudium in Deutschlang unmenschlich; er liegt durchschnittlich bei 1,1 bis 1,3.

Dann stellt sich mir aber die Frage, warum das so ist? Ich meine, warum sind die Anforderungen für Journalisten so krass hoch, wo mir doch jedes Mal, wenn ich auch nur die Titelseite des "Kölner Stadtanzeiger" lese, immer wieder vor lauter Grammatik- und Rechtschreibfehlern die Haare zu Berge stehen. Da fragt man sich doch, ob

a) die Leute mit dem Eins-Komma-Abitur tatsächlich so blöd sind.

b) die hohen Anforderungen eine Reaktion auf die mangelnden Deutschkenntnisse der Journalisten sind.

c) die Redaktionen zu arm für Computer mit einer anständigen Rechtschreibprüfung sind.

Eigentlich sollte mein Ego gerade jubeln, weil Journalisten anscheinend auch nicht perfekt sind und meine Chancen anscheinend gar nicht so schlecht stehen. Aber irgendwie stimmt mich das traurig. Wenn man schon den Zeitungen, die nicht gerade BILD oder Express heißen, nicht trauen kann... 

1 Kommentar 7.5.10 10:39, kommentieren

Puh!

Hätte nie gedacht, dass es so schweißtreibend sein kann, nach einem laaaangen Winter und Tage - nein, Wochen - des Vor-dem-PC-sitzens zwecks Abivorbereitung, endlich wieder Joggen zu gehen. Da sage ich nur: Willkommen im Reich der Untrainierten! Aber joggen macht ja schließlich schlank... denke ich... wobei ich bei meinem Lebensstil bezweifle, dass das irgendwas bringt! 

1 Kommentar 4.5.10 10:58, kommentieren

Deutsche Badetuchkultur in Umkleidekabinen

Ich habe gelegentlich mal das dringende Bedürfnis, shoppen zu gehen. Bevorzugt dann, wenn es gerade unmöglich ist, zum Beispiel während der Klausurphasen oder schlicht und einfach wenn Sonntag ist. So ein Tag war heute und ich besann mich sehnsüchtig auf meine letzte Tour ins Rheincenter in Köln.

Witzigerweise habe ich da neulich etwas ziemlich Interessantes herausgefunden. Generell kann man auf Einkaufstouren, wenn man die Augen nach Kuriositäten des Alltags offenhält, ziemlich schräge Dinge beobachten und sowas gehört zu meinen Hobbies. Es ist ja bekannt, dass gerade wir Deutschen eine Vorliebe dafür haben, die Liegestühle im Schwimmbad zu reservieren. Ein Handtuch auf einer Liege bedeutet "besetzt" und vor allem "gnade dir Gott, wenn du diese Liege auch nur schief anguckst!"

Interessant, denn diese vermeintlichen Besitzverhältnisse scheinen auch die Damenumkleiden erobert zu haben, zumindest ist es mir vor ein paar Wochen zum ersten Mal aufgefallen, als ich mir eine Hose kaufen wollte. Ich gehöre eigentlich generell zu den Menschen, die Dinge kaufen, zu Hause anprobieren und dann, wenn die Sachen nicht passen, wieder zurückzufahren, um sich stattdessen neue Dinge zu kaufen. Diesmal war das anders. Es war Freitagnachmittag und ich verzog mich mit meiner Jeans in eine Umkleidekabine. Da es ja schonmal vorkommt, dass das Personal beim Aufräumen der Kabinen nicht mitkommt und noch Dinge von der Vorgängerin darin herumliegen, störte ich mich nicht an den scheinbar achtlos in die Ecke geworfenen Dessous nicht. Dabei hätte ich gleich lesen müssen, dass zwischen den Zeilen der Push-ups klar und deutlich "Besetzt!" stand und mich sofort beschämt verkrümeln müssen. Denkste! Ich also in meine Hose geschlüpft (passte super) und auf einmal höre ich eine aufgebrachte Frauenstimme vor meiner Kabinentür zetern: "Boa Schatzi, guck ma, da is doch eiskalt eine in meine Kabine gegangen!" Mooment! Wessen Kabine?! Madame war wohl auf der Suche nach was Anderem und hat sich in der Zwischenzeit "ihre" Kabine mit ein paar Klamotten reserviert. Das durfte doch nicht wahr sein! Während ich, mit meiner Wahl durchaus zufrieden, mich seelenruhig wieder umzog, überlegte ich mir ein paar passende Worte, mit denen ich dem bevorstehenden Gemecker wechseln konnte. So etwas wie "Oh, entschuldige, ich wusste ja nicht, dass du bei H&M extra etwas bezahlt hast, damit du hier eine eigene Kabine hast". Naja, die war aber offensichtlich wieder wutschnaubend abgezischt. Schade aber auch!

Aber was ist denn das bitte für eine Unverschämtheit? Wie kann man behaupten, Anspruch auf etwas zu haben, das der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wurde, bloß indem man ein paar Klamotten oder ein Handtuch zurücklässt?

Ich jedenfalls empfehle jedem im Schwimmbad, sollte man unter den überfüllten Liegen eine mit Handtuch finden: Faltet das Handtuch ordentlich zusammen, legt es säuberlich irgendwohin und legt euch auf die Liege. Und wenn jemand kommt und sich beschwert, fragt ihn doch einfach mal, wie er es geschafft hat, dem Schwimmbad diese Liege abzukaufen und wieviel er bezahlt hat.

1 Kommentar 14.3.10 22:33, kommentieren

Igitt!

Es gibt Dinge, die tut man einfach nicht.

Egal, wie die Situation im Kühlschrank aussieht, kocht euch niemals, aber auch wirklich NIEMALS Kakao mit heißem Wasser. Tut es einfach nicht, nehmt Milch!

Und mir ist immer noch schlecht...

10.2.10 23:46, kommentieren

Plakat!

Hurra, das Plakat für das Forum ist fertig! Und dreimal dürft ihr raten, was ich in den nächsten Tagen hochladen werde...

 

2 Kommentare 21.1.10 23:45, kommentieren

Der Kartenvorverkauf beginnt!

Okay, Leute! Der Vorverkauf für das Forum junger Künstler auf Schloss Lörsfeld geht los.

Wer nicht weiß, worum es geht, dem sei kurz gesagt, dass der Bastian und meine Wenigkeit am 7.2.2010 auf Schloss Lörsfeld das erste Konzert der Reihe "Forum junger Künstler" außerhalb der Schule geben werden. Das Ganze geht um 16 Uhr los und kostet für Schüler 5€ und für Erwachsene 10€. Wer hin möchte, möge das Sekretariat der Schule stürmen! Wer nicht die Möglichkeit hat, das Sekretariat zu stürmen, weil er nicht bei uns auf der Schule ist, kann sich auch an mich wenden.

Ich für meinen Teil - und ich gehe mal davon aus, dass ich auch für den guten Bastian spreche - freue mich schon riesig darauf, euch alle beim Konzert zu sehen.

Wer immer noch zu geizig ist, den Eintrittspreis zu zahlen, dem sei empfohlen, sich am Tag davor um die selbe Uhrzeit in die Mensa des Gymnasiums zu begeben.

 

1 Kommentar 18.1.10 19:23, kommentieren

Vom Aussterben bedroht?

Angesichts des bevorstehenden Abiturs und vielleicht des Abschieds von vielen wichtigen Menschen hatte ich letztens eine tolle Idee: Lassen wir doch eine alte Tradition aus der zweiten und dritten Klasse wiederaufleben und fangen ein Freundschaftsbuch an!

Leichter gesagt als getan! Obwohl das Kuhkaff Kerpen (Hurra, eine Alliteration!) nun beim besten Willen keinen Maßstab darstellt, war es mehr als schwierig, während des zweistündigen Ausflugs in den überschaubaren Stadtkern - normalerweise hat man nach fünf Minuten gucken alles gesehen - ein solches Buch aufzutreiben. Sind Freundschaftsbücher vielleicht mittlerweile vom Aussterben bedroht?

Ich habe drei Theorien.

Die eine ist, dass es einfach eine Frage des Alters ist. In der zweiten Klasse wurde man mit Freundschaftsbüchern überschwemmt, mittlerweile glauben wir, aus dem Alter raus zu sein. Das halte ich allerdings für unwahrscheinlich, weil es die Bücher eigentlich auch ohne die Nachfrage meiner Generation (Himmel, komme ich mir alt vor) zu kaufen geben müsste.

Eine andere Theorie wäre, dass diese Bücher eine Modeerscheinung waren, so wie die Diddl-Blättchen oder die Pokémon-Karten.

Die dritte Möglichkeit ist, dass SchülerVZ und co die Freundschaftsbücher mittlerweile überflüssig gemacht haben. Natürlich, es ist ja auch tausendmal bequemer, sich vor den PC zu pflanzen und auf "Freundschaftsanfrage senden" klicken, als wirklich mit jemandem in Kontakt zu treten. Ich für meinen Teil vermisse das vom lieben Hundeblick begleitete "Schreibst du mir was in mein Freundschaftsalbum?". Gut, das wäre ja wieder Arbeit.

Aber wer bin ich eigentlich als Blogger, so über die Vorteile des Internets zu schimpfen? Ich halte ja schon den Mund. Und freue mich schon darauf, morgen den nächsten Eintrag in meinem neuen Freundebuch zu lesen!

1 Kommentar 15.1.10 00:48, kommentieren



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